KünstlerInnen / KunsthandwerkerInnen
(alphabetische Reihenfolge)
Dalia Atzmon, Malerei
Über ihre Arbeiten:
'Die Malerei dient mir als Brücke zwischen meiner
inneren Welt und der Außenwelt.
Mit ihr kann ich
meine Gefühle, meine Ideen, meinen Glauben auf
der Leinwand ausdrücken
und mich so dem Betrachter mitteilen.
Ich beschäftige mich mit realistischen Themen,
denn man braucht die Realität nicht zu verändern,
wenn man durch tiefes Beobachten entdeckt, was ist.
Mit Blick auf die Objekte entdecke ich Beziehungen zwischen Farbtönen, Formen und Linien und gestalte so,
dass alles seinen Platz und seine Freiheit hat, ohne
eingegrenzt zu sein oder anderes einzugrenzen.
Jedes steht für sich allein und ist gleichzeitig von innen
heraus mit allem anderen vernetzt.
Individuell und doch vereint.‘
Ute Becker, Bildobjekte
Über ihre Arbeiten:
'Auf der Suche nach dem Schritt von der Verwandlung zwei- zu dreidimensionaler Erscheinung, von Zeichen und Form,
fand ich eine Methode, in mit Papierstreifen geflochtenen Bildgründen Module verschiedener Farbigkeit
zu Quadraten oder Rechtecken zusammenzustecken, gegliedert nach den Prinzipien des alten chinesischen Tangram Spiels.
Zugleich entsteht bei dem Verfahren des exakten Knickens der Papierstreifen eine Verwandlung des Eindrucks ihrer Materialität:
Elastische Härte ersetzt die Empfindlichkeit des doch so geschmeidigen Papiers in seinen schönen Farbstufen.
Die wechselnden Ausstellrichtungen der Papiermodule lassen eine in sich schwingende und vibrierende Welt aus Licht und Schatten,
Farbe und Form entstehen.
Freiheit, Lebendigkeit, vielleicht auch ein die Augen verwirrendes Chaos-Spiel in den Schranken der Ordnung
und des Codes der Gesetzmäßigkeit werden damit ausgedrückt.'
Monika Bergrath, Objekte
Über Ihre Arbeiten:
'Beim Entstehen meiner Objekte lasse ich mich
von der gesamten Welt des sinnlich Erfahrbaren
inspirieren.
Gerne arbeite ich themenbezogen, wähle hierzu
verschiedene Materialien – Reste und Gebrauchtes
interessieren mich besonders –
ganz bewusst nach
ihren Eigenschaften aus, widme sie um, arrangiere
sie neu und lasse neue Sichtweisen entstehen.
So entstehen dann Objekte, Schmuck
oder auch Installationen.
Mit Freude am Spiel und Experiment kombiniere ich Metalle mit Alltäglichem wie Silikon, Knöpfe und Lebensmittelverpackungen und vieles mehr.
Eine klare Kennzeichnung und Unverwechselbarkeit sind die künstlerischen Ziele meiner Unikate.‘
Manfred Grünwald, Fotografie
Über seine Arbeiten:
'Zusätzlich zur Auftragsarbeit für Werbung und Dokumentation entstehen bereits seit vielen Jahren freie Arbeiten.
Zumeist sind es Serien zu einem Thema, aber auch Einzelbilder.
Alle gezeigten Fotografien sind digital aufgenommen oder digitalisiert und zusätzlich überarbeitet.
Ausgedruckt als Giclée in limitierter Auflage von 5 Blätter je Motiv.'
Horst Göbbels, Porzellan, Steinzeug
Über seine Arbeiten:
'Licht und leicht, so sollen meine Keramiken wirken.
Die auf der Töpferscheibe entstandenen Unikate aus
Porzellan oder Steinzeug werden im gasbefeuerten Brennofen bei 1300° C gebrannt.
Die Transluzenz des Porzellans wird bei einigen
Stücken durch das zusätzliche Gestaltungselement
'Perforation' gesteigert.
Arbeiten aus Steinzeug erhalten eine durch thermisch-
chemische Prozesse aufgeschmolzene Haut aus kohlen
stoffhaltigem Eisen – ein Novum in der Keramik!
Als weitere Veredlungstechniken werden das Sandstrahlen, das Einbrennen von Metallsalzlösungen
sowie gestaltete Aufglasuren eingesetzt.'
Werner Hanssen, Holzobjekte, Skulpturen
Über seine Arbeiten:
'Meine Skulpturen: Menschen, Tiere, Schalen, Dosen und Wandobjekte sind sehr reduziert gestaltet.
Ich verwende bei meinen Entwürfen nur die gerade Linie, den Kreis und den Kreisbogen.
Meine Skulpturen sind in der Regel schwarz, weiss oder schwarz / weiss.
Die Bedeutung erhalten meine Arbeiten sehr oft durch farbige Akzente meist in den Grundfarben Rot, Blau oder Gelb.'
Elke Kassebaum, Schmuck
Über ihre Arbeiten:
'Mein Schmuck steht für Konsequenz und Vielfalt.
Die Stücke entstehen durch pure Schaffensfreude. Die Formensprache meiner aktuellen Arbeiten
dreht sich um das Thema Bergwelt.
Die voluminösen Ringe der Serie "Schmaler Grat" sind in der Basis dem Bergmassiv nachempfunden.
Die Vielfalt der Ringvariationen und Interpretationen entspricht den unterschiedlich anmutenden Gipfeln.
Mit spielerischer Leidenschaft wird mit Form
und Farbe experimentiert.
Groß und auffallend dürfen die Preziosen sein,
die aus hochwertigen Materialien und prachtvollen
Edelsteinen gefertigt sind.'
Thomas Kiesser,
Objekte
Über seine Arbeiten:
'Seit 1987 widme ich mich der Bildhauerei mit Holz, Stein und Ton.
Einem Gedanken oder Gefühl bildhauerisch Ausdruck zu verleihen, und mit freien organischen Skulpturen
reine und zeitlose Schönheit zu erschaffen: Dies treibt mich als Bildhauer an.
Meine Leidenschaft gilt der freien Skulptur, den schlichten, wunderschönen Formen der Schöpfung Gottes.'
Hanna Küpper,
Wandobjekte
Über ihre Arbeiten:
'Auf der Suche nach dem Ungewöhnlichen, neuen Sicht- und Arbeitsweisen, noch Unverbrauchtem.
Experiment ist spannend!
Oft übertreffen die Ergebnisse das Erdachte, oft führt das Wohldurchdachte nicht zum erwünschten Ziel.
Aber immer öffnen sich neue, andere Türen. Ideen umsetzen, alle Möglichkeiten durchspielen, bis das Thema erschöpft ist.
Schon während dieses Prozesses tut sich der Weg zum nächsten auf. Man muss ihn nur gehen, das Neue zulassen, sich vortasten und sich selbst vertrauen.
Wandobjekte aus den letzten fünf Jahren zeigen das Zusammenspiel von verschiedenen Materialien die geschichtet, teilweise bemalt und gefärbt, spannungsvoll zueinander stehen.'
Monika Leufen, Malerei
Über ihre Arbeiten:
'Die Farbe steht im Mittelpunkt meines künstlerischen Schaffens.
Die sehr zurück genommene Formensprache dient dabei als Basis für mein Hauptanliegen: die Farbgebung.
Ich arbeite ausschließlich in Acryl-Mischtechniken, dabei kann der Malgrund Papier, Leinwand oder Holz sein.
Wichtig ist, daß mir die Materialien ein spontanes Umsetzen meiner Bildideen ermöglichen.'
Helma Rixen,
Keramik-Objekte
Über ihre Arbeiten:
'Meine Keramik-Objekte sind aus Steinzeugmasse modelliert, die ich zuvor in verschiedenen Farbtönen – Grau, Blau, Beige und Schwarz – eingefärbt habe.
Die von mir hergestellten Farbabstufungen innerhalb dieser Naturtöne betonen die Ausstrahlung des Steinzeugmaterials.
Bevorzugt wähle ich für meine Keramiken geometrische Formen, die durch die farbliche Oberflächengestaltung nicht selten scheinbar ihre Grundform verändern.
Durch reliefartige Flächen und Linien wird dieser Eindruck noch verstärkt.'
Eva Scheller,
Gestaltetes Glas
Über ihre Arbeiten:
'Glas fasziniert mich besonders wegen des Spiels mit Licht und Farbe.
Meine Arbeiten stelle ich vornehmlich in der Technik der Glasverschmelzung her. Diese Glasveredelungstechnik eröffnet nahezu unerschöpfliche Möglichkeiten der Gestaltung.
Eine gute Gelegenheit zu besonders intensiven, experimentellen Studien dieser Schmelztechniken bot sich mir während meiner Beratungstätigkeit für die SCHOTT AG.
Die Wirkung meiner Glasarbeiten aus der Themenreihe "Tiefenbilder" entfaltet sich erst in der Bewegung des
Betrachters vor dem Objekt. Rhytmisch gegliederte Farbbahnen sind eingebettet in farblosem, klaren Glas. Bei wechselnden Betrachtungsrichtungen wandeln sie sich zu neuen, unbeständigen Farbräumen.'
Franz Schönbeck,
Zeichnungen aus Glasfragmenten
Über seine Arbeiten:
'Meine Zeichnungen entstehen mit Hilfe von
Glasstücken.
Die zufällig entstandenen Bruchkanten des mutwillig zerbrochenen und auch geschnittenen Flachglases ersetzen mir das Zeichnen der Linien mit Stift oder Pinsel.
Insbesondere die Transparenz dieses zerbrechlichen Werkstoffes belegen einen einzigARTigen Stil. Die Werke sind überwiegend aus klaren Glasstücken gefertigt und nur zum Teil mit Stücken aus Spiegel- oder Farbglas ergänzt. – Zerbrochenes bietet neue Perspektiven – '
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